Nachrichten vom Verein für Toleranz & Zivilcourage e. V. Neumünster

Aktiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Für Solidarität, Weltoffenheit und Völkerverständigung.

Zusammenarbeit mit Bündnis gegen Rechts

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Der Verein führte in Kooperation mit dem Bündnis gegen Rechts  am

20. Mai im Gewerkschaftshaus, Carlstraße 7

 eine Diskussionsveranstaltung durch mit dem Thema:

“Kommunalpolitische Handlungsspielräume gegen Rechts”

Leider war die Veranstaltung nicht sehr gut besucht, aber die Fragen der Anwesenden bewiesen, daß dieses Thema in Neumünster hoch aktuell ist.

Hier geht es als Erinnerung zur Einladung:

Einladung 20.Mai 2010

Bürgermeister Rainer Voß lebt Zivilcourage

Hier geht es zum Zeitungsbericht der KN vom 22. Mai 2010

Ein breites Bündnis gegen Rechts veranstaltete am 26. Juni auf dem Postparkplatz in Neumünster das 3. internationale Sommerfest. Mit dabei der Verein für Toleranz und Zivilcourage sowie Parteien und viele Gruppen . Politische Diskussion, Kultur aus der Türkei, Afghanistan und Brasilien – gemeinsame Freude an der live-Musik. Insgesamt eine tolle Stimmung und die Einigkeit, daß dieses Fest auch in 2011 stattfinden soll.
Hier das Plakat für 2010:
Sommerfest 26 Juni

 Der Verein hat das Bündnis gegen Rechts mit 100,– €  für das Sommerfest unterstützt und die Kosten für die Anmeldung des Sommerfests am 26. Juni auf dem Postparkplatz übernommen.

Ergebnisse der Mitgliederversammlung vom 29.01.2010

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Mit Schwung und Ideen fand die erste Mitgliederversammlung im neuen Jahr statt. Nachdem der Vorstand einstimmig entlastet wurde, gab es einen Rückblick auf das Jahr 2009. Alle Veranstaltungen waren gut besucht – und es gab positive Rückmeldungen.

Entscheidend war natürlich der Blick nach vorn und nach Rechts: wir haben aktuelle Informationen über die Naziszene in Neumünster ausgetauscht und einige Projekte für 2010 definiert. Die Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechts wird fortgeführt – auch im Hinblick auf das Sommerfest 2010.

Im März wird es ein Treffen von Vereinsmitgliedern und der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus geben.

Sobald die Planungen konkreter sind, finden Sie diese natürlich auf dieser Seite!

Spende an den Kinderschutzbund

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          Christine und Diana 004

 

  Weihnachtsgeschenk  für den Kinderschutzbund

Der Verein hat denÜberschuß aus der Veranstaltung Orientalische Nacht im November 2009, spontan als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk dem Kinderschutzbund zur Verfügung gestellt. Über den Betrag von 180€ freut sich die Geschäftsführerin Diana Scholz. Die Kinder sind die Leidtragenen der Krise. Jedes dritte Kind in Neumünster lebt von Sozialleistungen. Für eine Schande hält Jonny Griese vom Verein, dass es in einen der reichsten Ländern der Welt Kinder gibt die vom gesellschaftlichem Leben ausgegrenzt werden. Für diese Kinder reicht der Hartz 4 Regelsatz zum Überleben, aber nicht zum Leben. Von Tiergartenbesuche,Schwimmvergnügen,Sportveranstaltungen, Kino können sie sich nur erzählen lassen. Die Bürde des Menschen ist unantastbar!! Das muss besonders für Kinder gelten,sagt Christine Hankel vom Verein. Durch die Ausgrenzungen am gesellschaftlichem Leben besteht die Gefahr, dass diese jungen Menschen Opfer der rechten Szene werden.

Orientalische Nacht 14.11.09. Kiek In

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Der Eremit (Alexandra)

 Weitere Informationen unter 04321/180720

Am Samstag, den 4. Juli 2009, ab 14 Uhr bis ca. 22 Uhr veranstaltet der Verein für Toleranz und Zivilcourage gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts Neumünster zum 2. Mal ein Internationales Sommerfest unter Beteiligung von örtlichen Verbänden, Initiativen, Parteien und Gewerkschaften.
Das Sommerfest soll einmal mehr ein Treffpunkt sein für die politisch interessierte Öffentlichkeit, aber auch ein Ort der Begegnung, der die kulturelle und die demokratische Vielfalt in dieser Stadt darstellen, sie feiern und befördern soll und damit auch ein Zeichen setzt gegen rechtsextreme und völkische Einfalt.
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Neumünster: Demonstration gegen die Nazi-Szene

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16. Mai, 13 Uhr: Auf dem Bahnhofsvorplatz beginnt eine Demonstration gegen die militante Nazi-Szene in Neumünster:

Nazis aus der Deckung holen, Titanic schliessen!

Wir dokumentieren hier den Aufruf zur Demonstation. Die Demonstrationsroute steht noch nicht fest, über Änderungen ö. ä. werden wir berichten:

»Ich habe weder etwas mit rechts noch links zu schaffen.«
Mit diesen Worten wird Horst Micheel, seines Zeichens Wirt der Titanic, von der bürgerlichen Presse Neumünsters zitiert. Dass die Presse diese Aussage von Micheel völlig unkommentiert wiedergibt, sollte Mensch allerdings zu denken geben. Bereits seit 2007 steht seine neonazistische Gesinnung nicht mehr in Frage, da Fotos belegen, dass er sich z.B. am NPD-Aufmarsch gegen die Befreiung Lübecks durch die Alliierten beteiligte. Kein Einzelfall, denn Micheel zeigte sich später auch bei diversen anderen Veranstaltungen der Nazis, so bei der Demo für den Club 88 in Neumünster oder dem Aufmarsch der Freien Kameradschaften am 01. Mai in Hamburg, bei dem es zu brutalen Jagdszenen auf JournalistInnen und GegendemonstrantInnen kam. Auch innerhalb Neumünsters suchte Micheel den Schulterschluss mit der militanten Naziszene, z.B. mit dem Club 88, dessen 12. Geburtstag sogar in die Titanic verlegt wurde, um die städtischen Auflagen, die den Nazis das Feiern erschweren sollten, zu umgehen. Kontakte zum Club 88 unterhält auch der Titanic-Pächter Wolfgang Tiemann, der ebenfalls auf der Demonstration des Club 88 gesehen wurde. Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch personelle Überschneidungen, so wurde schon Clubbetreiberin Christiane Dolscheid hinter dem Tresen der Titanic gesichtet. Es ist mehr als offensichtlich, dass der Hauptteil der Gäste der Titanic nicht nur Micheels´ menschenverachtende Ideologie teilt, sondern diese bereits verinnerlicht hat und sie dann auch umzusetzen versucht. Angriffe mit Barhockern auf MigrantInnen, Übergriffe auf linksalternative Jugendliche, eingeschlagene Scheiben bei der AJZ und der Moschee… Und wenn der antifaschistische Selbstschutz nicht verstärkt worden wäre, hätte es sicherlich noch deutlich schwerwiegendere Konsequenzen der Nazi-Attacken gegeben. Die ständige Gefahr, der die BesucherInnen der AJZ bei Konzerten ausgesetzt sind, konnte dadurch aber nicht beseitigt werden, denn solange dieser Treffpunkt für gewaltbereite Neonazis in der Neumünsteraner Innenstadt existiert, stellt sie auch eine große Gefahr für alle dar, die nicht in das faschistische Weltbild eben jener passen. Neben den Übergriffen, die direkt von der Titanic ausgehen, spielt diese Nazikneipe eine weitere zentrale Rolle in Neumünster: Da auch unpolitische Gäste aus Unwissenheit oder schlimmer noch aus Ignoranz die Kneipe besuchen, bietet sich den Nazis so die Gelegenheit, diese mit ihrer rechten Propaganda zu konfrontieren, sie zu politisieren und letztendlich in ihre Strukturen einzubinden. Die strukturierte Naziszene hat leider den Nachteil, dass nicht nur spontane Übergriffe in angetrunkener Überheblichkeit erfolgen, sondern geplante Angriffe, die eine andere Dimension der Gewalt erreichen, wie zum Beispiel der Brandanschlag auf ein linkes Wohnprojekt, vor dem ein Auto angesteckt wurde und komplett ausbrannte.
Doch die Neumünsteraner Neonaziszene vernetzt sich nicht nur untereinander, sondern knüpft auch zusehends überregionale Kontakte. So gibt es weitreichende Kontakte zu den Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“, die sich unter dem früher in Neumünster ansässigen Peter Borchert gegründet hat. Auch Nico Seifert aus Neumünster-Einfeld gehört dieser Gruppe an, von der bereits diverse Anschläge auf linkskulturelle Zentren und Einzelpersonen ausgingen.
Wir wollen nicht weiter nur zusehen, wie sich die militante Neonaziszene in Neumünster breit macht und sich zusehends mehr Räume für ihre menschenverachtende Propaganda schafft. Dass sich mit der Titanic ein zweites einschlägiges Forum der Nazis etabliert hat, ist in der Stadt hinlänglich bekannt. Diese Erkenntnis allein genügt aber nicht, es muss nun alles getan werden, um die Titanic endlich zu schließen. Wir können uns hierbei auf nix und niemanden verlassen, weder auf die Stadt, die den Neofaschismus am liebsten totschweigen würde, noch auf die Polizei, die konsequent antifaschistischen Widerstand kriminalisiert, noch auf die Presse, die auch weiterhin eher Hetzkampagnen gegen die AJZ initiiert und die Gefahr der Titanic relativiert. Nazis werden, sofern über dieses Thema in der Presse überhaupt berichtet wird, als Opfer dargestellt. Mit der Demo als einen Schritt zur antifaschistischen Selbsthilfe wollen wir den Betreibern der Titanic lautstark zu verstehen geben, dass sie auch in Neumünster nicht in Ruhe ihre braune Ideologie verbreiten können, weder am Arbeitsplatz noch zu Hause. In dem Sinne: „Nazis aus der Deckung holen, Titanic schliessen!“
Antifaschistische Demonstration am 16. Mai, Treffen 13Uhr Neumünster Hauptbahnhof
* Autonome Antifa Koordination Kiel * Antifaschistische Aktion Neumünster * * AuLAr (außerparlamentarische linke Arbeitsgruppe) * FAU Segeberg * * Antifaschistische Initiative Elmshorn * Plan B/Antifa Segeberg * * VVN/BdA Neumünster * Bündnis gegen Rechts Neumünster * www.antifanms.blogsport.de

Aus der Mitteldeutschen Zeitung (»In Gemeinderäten bleiben Rechte isoliert«): »Nach einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung werden rechtsextreme Abgeordnete zwar ›weitgehend ignoriert und im Rahmen der parlamentarischen Möglichkeiten ausgegrenzt‹, etwa durch die Ablehnung ihrer Anträge. Im Detail tauchen dabei aber durchaus Probleme auf.«
Die 163 Seiten dicke Studie kann komplett als PDF herunter geladen werden

»Braune Jungs un Nazi-Deerns. Hamburg ganz rechts«

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Mit einer 44-seitigen Broschüre zeigen die Hamburger DGB-Jugend und »Avanti – Projekt undogmatische Linke« die Entwicklungen der rechtsextremen Szene und ihrer Strukturen in Hamburg auf. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Parteien DVU, NPD und den so genannten »Freien Kameradschaften«. Das Vorwort der Broschüre stammt von Esther Bejerano, die das KZ Auschwitz überlebte. Die Broschüre kann bei der DGB-Jugend per Mail an jugend.nord@dgb.de angefordert oder hier (1,6 MB) herunter geladen werden. Zur Pressemitteilung

Schön, dass Sie dabei waren beim vergnügten und farbenfrohen Abend mit lecker Essen, mit Musik und Tanz beim diesjährigen Salsa Oriental, veranstaltet vom Verein für Toleranz und Zivilcourage sowie von der IG Metall. Und selbst schuld, wer sich diese Party im »Kiek in« hat entgehen lassen. Aber im nächsten Jahr gibt es das ja wieder. In unserer Galerie können Sie sich zum Appetit holen die schönsten Bilder der Show anschauen.
Matthias Gerlach hat an diesem Abend für uns fotografiert.

Salsa Oriental am 3. November 2007

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Hier kommt Sie!! Wie auf der 8. Orientalischen Nacht angekündigt, steigt am Sonnabend, 03. November, um 20 Uhr unter dem Motto „ Zusammenleben – gemeinsam feiern“, die 9. Orientalische Nacht (Salsa Oriental) der IG Metall und dem Verein für Toleranz und Zivilcourage.
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